Legale Tötung von Neugeborenen
Faktum in Österreich ist: Die Tötung von Kindern im Mutterleib ist verboten, aber bis zum 3. Monat straffrei. Wie unsere schlauen Politikerinnen daraus ein „Recht auf Abtreibung“ ableiten, ist schleierhaft.
Es handle sich ja nur um einen Zellhaufen. Dass dieser Zellhaufen lange vor dem 3. Monat die Form und die Organe eines Menschen hat, da schauen wir am besten gar nicht hin. Denn dann müssten wir die Grenze definieren.
In ganz bestimmten Fällen geht es legal auch bis kurz vor der Geburt. Da ist es nur logisch, dass man auch Neugeborene kurz nach der Geburt töten darf. Gleiches Recht für alle!
Diese Ansicht vertritt der australische Philosoph Peter Singer schon lange, jetzt machen zwei andere „Wissenschaftler“ Werbung für den Kindesmord: Alberto Giubilini und Francesca Minerva sprechen im Fachmagazin „Journal of Medical Ethics“ Neugeborenen das Recht zu leben ab. Eltern soll es daher erlaubt sein, ihre Babys umbringen zu lassen. Die Begründung der Philosophen: Babys seien keine wirklichen, sondern nur „mögliche Personen“. Sie hätten keinen „moralischen Status als Person“.
Man muss den beiden allerdings beinahe dankbar sein, dass sie die Debatte wieder aufwärmen und dass sie das Thema derart zuspitzen. Denn diese Zuspitzung erhellt so einiges.
Ein Baby umzubringen sei nichts anderes als eine Abtreibung im Mutterleib, behaupten die beiden – völlig zu Recht. Damit gilt auch der Umkehrschluss: Eine Abtreibung ist nichts anders als Kindstötung. Für diese Klarheit muss man ihnen noch dankbar sein.
Ein Kind zu haben, kann ja belastend sein, psychisch und ökonomisch. Und bevor sich die Gesellschaft aufrafft, den Betroffenen zu helfen, ist es doch einfacher, das Kind einfach umzubringen.
Grenzen überschreiten
Bis wann man ein Neugeborenes umbringen darf, sagen die beiden nicht dazu. Die Frage, ab wann ein Zellhaufen zum Menschen wird, stellt ja vorsichtshalber auch niemand. Aber es sind viele Situationen vorstellbar, in denen ein Mensch für andere und für die Gesellschaft zur Belastung wird, psychisch und ökonomisch. Psychisch, wenn jemand sich nicht den Mainstream-Denkgewohnheiten unterordnet, ökonomisch, wenn jemand etwa arbeitslos wird.
Das hängt ja immer nur vom Blickwinkel ab und davon, wer so etwas beurteilt. Möge nie jemand auf die Idee kommen, dass die beiden Wissenschaftler anderen oder der Gesellschaft zur Belastung werden, psychisch oder sozial oder sogar ökonomisch. Möge ihnen nie jemand den moralischen Status als Person oder als Wissenschaftler absprechen – und sie damit zum Abschuss freigeben…
Quelle: Legaler Kindsmord: Forscher fordern Tötung von Neugeborenen, Focus online
Foto: s.media / pixelio.de
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