Skurrilitäten der Woche
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Innenpolitik, Börsenkurse, Naturkatastrophen, das alles sind zweifelsohne wichtige Themen, die für ein gutes Allgemeinwissen unerlässlich sind. Doch wann haben Nachrichten zuletzt Spaß gemacht? critics.at leistet hiermit Abhilfe und präsentiert die skurrilsten, unnötigsten und absurdesten Neuigkeiten und Schlagzeilen der letzten Tage!
Wodka-LKW-Unfall
mit verheerenden Folgen
Ein
Lastwagen mit mehr als 20.000 Flaschen Wodka geladen ist in
Deutschland bei Wiesbaden verunglückt. In einer scharfen
Rechtskurve an der Autobahnabfahrt Erbenheim gerieten die Flaschen
ins Rutschen.
Etwa die Hälfte der Ladung stürzte auf die Straße. (Neeein!) Die Abfahrt der Autobahn musste stundelang gesperrt werden. Die Höhe des Sachschadens wurde noch nicht festgestellt. "Im Gegensatz zum Gesamtsachverhalt war bei dem Lkw-Fahrer kein Alkohol im Spiel", so der Polizeibericht.
Russischer Schimpanse auf Alkohol-Entzug
Der Schimpanse Schora, fünf Jahre lang die Attraktion im Zoo der russischen Stadt Rostow am Don, weil der frühere Zirkusaffe Zigaretten rauchte und Wodka trank, muss nun zur Entigftung in einen anderen Zoo. Die Besucher hatten trotz Verbots, Tabak und Alkohol ins Gehege zu werfen, nicht mit der sehr bedenklichen Handlung aufgehört.
Die Schimpansenweibchen dürften nun um ihren Genossen trauern, immerhin hat es viele Jahre keinen Nachwuchs gegeben, erst Machoaffe Schora sorgte für Nachkommen. (Soviel also dazu, dass Alkohol und Tabakwaren impotent machen.)
Schweizer wollten mit gestohlenem Traktor nach Spanien
Zwei junge Schweizer stahlen aus einem Betrieb in Märwil einen sieben Tonnen schweren Traktor, um nach Spanien in den Urlaub zu fahren. In Bern entwendeten sie schließlich auch noch Nummernschilder, die sie an ihr Kraftfahrzeug montierten. Obwohl ihr Gefährt eine Höchstgeschwindigkeit von nur 40 Kilometer pro Stunde hat, kamen sie immerhin 750 Kilometer, bis sie in Südfrankreich von der Polizei aufgehalten wurden, allerdings nur, weil sie auf einer Landstraße ohne Licht unterwegs waren. Gegenüber einem Dolmetscher gestehen die skurrilen Diebe ihr Vergehen. Sie fühlten sich in der Schweiz nicht gut und wollten für zwei Wochen Urlaub in Spanien machen, so ihre Aussage.
US-Stadt benennt sich in "Google" um
Die Hauptstadt des US-Staates Kansas, Topeka, hat sich umbenannt und sich den März über den Namen des Internet-Konzerns Google geben lassen. Topeka werde sich für die kommenden Wochen in "Google, Kansas - Hauptstadt der Glasfaser" umtaufen, um dadurch ihrer Bewerbung zur Teilnahme an einem Versuchsprojekt des Onlineriesen für schnelle Internetleitungen Nachdruck zu verleihen, so der Bürgermeister.
Google hatte vergangenen Monat seine Pläne für ein Versuchsprojekt mit Hochgeschwindigkeits-Internetleitungen in einigen US-Kommunen angekündigt.
Neuseeländischer Nackt-Radler rehabilitiert
Nackt Fahrrad zu fahren ist in Neuseeland nun rein rechtlich vollkommen in Ordnung - ein Gericht hob die umgerechnet 100 Euro Geldstrafe gegen einen Bauarbeiter auf, der im vergangenen Jahr nördlich von Wellington unbekleidet auf seinem Vehikel unterwegs war. Damals hatte ein Autofahrer die Polizei verständigt. Der Richter der nächsthöheren Instanz entschied nun, dass am entblößten Zweiradfahren nichts Anrüchiges sei.
"Es ist eine Frage des Lebensstils", sagte der 40-jährige Fahrradfahrer, in einem Zeitungsinterview. "Ich fühle mich einfach nicht wohl mit Kleidung. Ich bin zu Hause nackt, mähe den Rasen nackt, mache die Gartenarbeit nackt - warum einen Berg verschwitzter Wäsche produzieren, wenn es nicht nötig ist?" (So gesehen...)
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