Dass unsere heimischen Politiker nicht so recht wissen was sie machen, ist ja durchaus bekannt. Dass sie alles tun um Stimmen für die nächste Wahl zu bekommen auch. Aber so recht wahrhaben wollen es viele scheinbar trotzdem nicht. Gründe nicht vor allem Rechts zu wählen gibt es ja auch genügend und vor allem jetzt in der „Demo-Zeit“ gibt es noch einige mehr. Warum die FPÖ und BZÖ unterstützen doch die Demonstranten und agieren gegen etwa die Vorratsdatenspeicherung und ACTA!? Ja aber sie agieren nachdem viele Leute auf die Straße gegangen sind und ihrem Unmut Ausdruck verleiht haben. Wären sie eine der Ersten gewesen, die gegen VDS und ACTA aktiv gemacht hätten wäre es ja ok, dass man jetzt dagegen wettert. Aber immer diese Sinneswandel sind überhaupt nicht tragbar. Man will sich mit solchen Aktionen doch auch nur wieder die Schicht angeln die nicht darüber nachdenkt und leider sind das genug. Es gibt keine Gründe rechts zu wählen. Weder tun diese etwas in ihrem berühmten „Ausländerthemen“ noch tun sie sonst irgendwas. Sie sind nur dagegen, wie auch bei der VDS und ACTA. Na klar auch viele der Demonstranten sind einfach dagegen und haben keine Verbesserungsvorschläge, aber es sind auch viele darunter die durchaus Vorstellungen haben wie es funktionieren könnte. Als Partei kann ich doch nicht auftreten und überhaupt nichts dazu beitragen, außer dagegen zu sein. Um was geht es den eigentlich bei der ganzen ACTA-Debatte? Eigentlich geht’s ums Urheberrecht und um dessen Revolutionierung aber ob das die rechten Parteien in Österreich überhaupt schon behirnt haben wage ich stark anzuzweifeln.
Parteien die ständig ohne Begründung und nur um mehr Wähler zu bekommen ihre Meinung ändern sind keine Interessensvertreter. Würde die Partei etwa via Liquid Democraty wie die Piratenpartei in Deutschland funktionieren wäre das etwas anderes, doch hinter den Parteien stehen einige fixe Leute, die die Führungspositionen inne haben. Da kann sich eine Meinung nicht alle paar Tage ändern. Vor allem die Meinung der Partei nach außen. Wie soll man denn so eine Partei als Interessensvertretung ansehen können wenn diese selbst nicht wissen, was ihre Interessen sind und immer nur darauf warten was sich so ergibt. Jetzt mal abgesehen von den Demonstrationen gegen ACTA, wenn andere Demonstrationen stattfinden und sich viele daran beteiligen heißt dass ja nicht gleich, dass dies eine gute Sache ist. Auch wenn v.a. bei den ACTA Demos viele Leute auf den Straßen waren so ist es nicht einmal ein Prozent der Österreichischen Bevölkerung. Warum sollte sich eine Partei so einen geringen Prozentsatz annehmen? Natürlich bei ACTA gab es ja beinahe keine Befürworter aber dieses Prinzip kann auch schon mal ganz schön nach hinten losegehen.
Ich will hier gar nicht behaupten, dass die linken Parteien oder die in der Mitte alles richtig machen, aber von rechts haben sich halt diesmal mehr Parteien aufgespielt. Und die Meinungen von links waren diesmal entweder von Anfang an da bzw. auch gar nicht wirklich da.
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