Fekter gegen die böse Überfremdung des Kapitals
Vorsicht, Satire. Maria Fekter ist neue Finanzministerin Österreichs. Als erste Amtshandlung schafft Sie das Fremdkapital ab. "Ordentliche Unternehmer wirtschaften mit eigenem Geld, Fremdkapital hat in der österreichischen Wirtschaft nichts mehr verloren.", bestätigte sie ihren harten Kurs.
- Politics & World Affairs Domestic Policy
- 17/04/2011
- 1,058
- 2
- 0
- http://ngrap.es/pRs
"Dieser hirnlose Populismus ist typisch für sie, das ist unhaltbarer Finanzdarwinismus. Österreich braucht qualifiziertes Fremdkapital. Wenn man das vernünftig arbeiten lässt und es gut unterbringt, kann Kriminalität innerhalb eines Unternehmens leicht vermieden werden. Wir wünschen uns einen liberaleren Kurs in der Fremdkapital - Frage.", erzürnt sich die Wirtschaftskammer Österreich in einer ersten Presseaussendung.
"Außerdem wird es ein sofortiges Verbot von Fremdwährungszinsen geben. Entweder das Geld wurde in Österreich erzeugt, oder es muss das Land verlassen. Wir haben ohnehin zu viel Geld im Land, dass sich nicht in die Staatskasse integrieren will. Schluss mit Überfremdung.", lautet die Kampfansage von Fekter. An der Wiener Börse herrscht blankes Entsetzen und Verwirrung über den Kurs, den die neue Finanzministerin einschlägt.
„Ich bin qualifiziert für dieses Amt.“, lobte sich Maria Fekter am Freitag gegenüber dem Ö1-Mittagsjournal selbst, das nötige Fachwissen für den Posten als Finanzministerin zu besitzen. „Ich bin Juristin und studierte Betriebswirtin." Damit versuchte sie die Vorwürfe der nationalen Finanzwirtschaft mit Hilfe ihrer akademischen Eignung zu entkräften."Jeder Idiot kann BWL studieren. Das qualifiziert einen Menschen für Garnichts. Ich könnte keinen unserer Studenten mit ruhigem Gewissen losschicken und einen Bausparvertrag für mich abschließen lassen.", gibt sich Christoph Badelt, Rektor der Wirtschaftsuniversität Wien gewohnt diplomatisch und staatsmännisch. "Außerdem hat Fekter in Linz studiert. Mir ist dieser Ort nicht als Universitätsstandort bekannt, ich denke sie hat ihn erfunden um Auslandserfahrung vorzutäuschen.", schießt Badelt einen weiteren verbalen Giftpfeil nach.
"Sie ist hübsch, ich könnte mir auf körperlicher Ebene einiges vorstellen. Menschlich finde ich sie jedoch enttäuschend. Nicht wegen den vielen Abschiebungen, aber sie trägt keine Kappe. Ich will schließlich erobert werden und bin kein Junge für eine Nacht.", analysiert Allroundexperte Niki Lauda die ÖVP Personalentscheidung gewohnt nüchtern und messerscharf. Aus der österreichischen Society - Elite droht also harscher Gegenwind für Fekter. Die ist allerdings nicht gekommen, um Freundschaften zu schließen, sondern Österreich zurück auf Erfolgskurs zu bringen. "Freundeskreise sind der erste Schritt in eine, meist vom Islam inspirierte, Parallelgesellschaft die den Sozialstaat unterwandert. Sowas will ich als ehrliche Österreicherin nicht.", entkräftet Fekter die Vorwürfe, sie habe während ihres Studiums erste, vorsichtige Freundschaften geknüpft. Das klingt alles vielversprechend und überzeugend. Schubhaft für Steuerflüchtlinge - endlich.
Ein satirischer Bericht von seebust.
Foto: Michael Kranewitter
last time modified: July 14, 2011, 2:10 p.m.

Comments
seebust
17/04/2011 · report · direct link · reply
Gracias. ;)
thehyder
17/04/2011 · report · direct link · reply
well done, seebust ;-) Finanzdarwinismus ftw!!