Genug geschrien.
Filmkritik: Scream 4
- Lifestyle
- 04/06/2011
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So, das wars meiner Ansicht nach. Es hat sich "aus-gescreamed". Dass die ersten 3 Teile des Horror-Klassikers schon keine Meisterwerke waren ist klar, aber Teil 4 hat nochmal alles unterboten. Regisseur Wes Craven ist wahrlich kein Meisterwerk gelungen. Allein der unkreative Anfang des Filmes hat mehr zum Schmunzeln als zum Gruseln bewegt: 2 Mädchen allein zuhause, das Telefon läutet. Wer ist dran? Der böse Killer, der sie alle umbringen will, eh klar. Und dann? Huch, das war gar nicht der wirkliche Anfang von Scream 4 sondern der Beginn eines Filmes den sich die "richtigen" Darstellerinnen von Scream 4 gerade angeschaut haben! Wie originell. Und dann lästern sie , wie ich gerade, total über den Film ab. Ohne zu wissen, was ihnen noch für schreckliche Dinge bevorstehen...
Der Film nimmt seinen Lauf, langweilige und lächerliche Szenen halten sich die Waage. Alle Horrorfilm-Klischees werden bedient. Setzte man sich in den Film unwissend hinein, würde man meinen es handle sich um einen neuen Teil von Scary Movie, so dämlich wie die Szenen zum Teil sind. Der Kern der Handlung ist, dass Sidney Prescott (Neve Campbell) im Zuge einer Lesereise pünktlich zum 15. Jahrestag des Woodsboro-Massakers in die Stadt zurückkommt. Gemeinsam mit Journalistin Gale Weathers-Riley (Courteney Cox Arquette) und Sheriff Dewey Riley (David Arquette) ist sie die einzige Überlebende von damals. Wie könnte es auch anders sein, beginnt nach ihrer Ankunft eine Mordserie welche der von vor 15 Jahren sehr ähnlich ist. Sidney kann die Stadt jedoch nicht verlassen, da das Handy eines der Opfer in ihrem Kofferraum gefunden wird und sie daher unter Mordverdacht steht. Nun gilt es den Fall zu lösen. Dewey lehnt die Mithilfe seiner Frau Gale jedoch ab. Darum beschließt diese, sich mit den Schülern und Filmfreaks Robbie Mercer (Erik Knudsen) und Charlie Walker (Rory Culkin) zu verbünden.
Die folgende Mordserie zieht sich vollkommen in die Länge, die Spannung bleibt aus. Die Handlungen sind vorhersehbar. Einmal fallen mir sogar die Augen zu. Ich glaube das ist mir bei der schlechtesten Komödie noch nicht passiert. Nicht einmal Ghostface selbst jagt einem Angst ein, dauernd stolpert er und wirkt dabei eher belustigend als auch nur annähernd gruselig. Daher der Scary Movie - Vergleich. Es folgt Ghostface's Auftritt bei einem Filmfestival und schließlich bei der Afterparty im Haus von Kirby Reed (Hayden Panettiere), welche eine gute Freundin von Sidney's Cousine Jil Roberts (Emma Roberts) ist. Bei jener Afterparty nimmt das Massaker seinen Höhepunkt. Robbie wird auf der Veranda erstochen, auch Kirby und Sidney werden von Ghostface angegriffen. Charlie wird von Ghostface gefesselt. Um ihn zu befreien muss Kirby am Telefon Fragen wie "Was ist dein liebster Horrorfilm?" beantworten. Seriously: WTF?
Als Kirby denkt, gewonnen zu haben gibt sich Charlie als Mörder zu erkennen und ersticht sie. Jil, Sidney's Cousine, stellt sich als seine Komplizin heraus. Die beiden wollten das Woodsboro-Massaker nachstellen und Trevor Sheldon (Nico Tortorella), Jil's aufdringlichem Exfreund, anhängen. Schließlich hintergeht Jil jedoch beide und bringt sie um. AHA. Auch auf Sidney sticht sie so lange ein, bis diese scheinbar tot ist. Dann verletzt sie sich selbst, um als einzige Überlebende des Massakars erkannt zu werden. Zu blöd nur, dass Sidney nicht wirklich tot ist. Als Jil das im Krankenhaus erfährt ist sie stinkwütend und versucht erneut, ihr den Gar aus zu machen. Gemeinsam mit Gale, Dewey und einer Polizeibeamten namens Judy Hicks (Marley Shelton) gelingt es Sidney jedoch schlussendlich, Jil zu töten. Mit einem Defibrillator, jaja.
Alles in allem ein keinesfalls sehenswerter Film. Bleibt zu hoffen, dass die Regisseure dieser Welt aufwachen und wieder spannende Filme machen. Und Wes Craven möge doch bitte in Pension gehen. Danke.
last time modified: July 14, 2011, 11:40 p.m.

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