Griechen bangen um sexuelles Hilfspaket
Satirische Aufklärungsarbeit für bessere Demokratiehygiene.
- Creative Writing Blogging
- 16/05/2011
- 779
- 0
- 0
- http://ngrap.es/pUM
Wer am 16.5.2011 die Print-Ausgabe der "Presse" gelesen hat, dem ist vor Empörung der morgendliche Prosecco aus den Nasenlöchern geschäumt. "IWF-Sexaffäre: Griechen zittern um Hilfspaket" lautete die Schlagzeile der Aufregung. Was ist da schon wieder los? Der Artikel zur Headline erklärte, dass das Hilfspaket für Griechenland gefährdet sei, weil ein alter Sack sacktechnisch bedingte Verhaltensmuster an unfreiwilligen Versuchspersonen auslebte. Bitte was?
Keine Pille danach
Das eigentliche Dilemma an der Sache wurde den Lesern der "Presse" nämlich vorenthalten, und zwar: Griechisch wird von einer wachsenden Bevölkerungsmasse in der EU abgelehnt, dicht gefolgt von Spanisch. Um aber ein intaktes Binnensexualleben aufrecht zu erhalten, muss diesen Sexualpraktiken direkt in ihren Herkunftsländern geholfen werden. Die Erregte Union wird zunehmend schlaffer in ihrem Zusammenhalt, das Problem ist dem normalen Bürger schwer kommunizierbar. Sollen die sich doch selbst helfen. Umso schlimmer, dass genau jetzt der Machtbereich an der Spitze des IWF mit Luft gefüllt wird. In der Spitze sollte nämlich keine Luft sein, sonst läuft man Gefahr, dass die Sache platzt und sich die Währung unkontrolliert und ohne konkretes Ziel in die EU entlädt. Eine Pille danach gibt es in der Wirtschaft nicht. Dass ausgerechnet der IWF-Chef und Griechisch-Sympathisant Dominique Strauss-Kahn so wenig Weitblick und keine sexuelle Integrität besitzt, schockiert zu Recht. Wenn er schuldig ist, dann ab ins Gefängnis mit ihm, für solche Menschen darf in keiner Gesellschaft Platz sein.
Ansteckungsgefahr
Der IWF sollte deshalb nach vorne schauen und alles daran setzen, die Neugierde an sexuellen Praktiken in der EU wieder herzustellen. Durch das permanente Fehlverhalten von Politikern wie Strauss-Kahn wächst der Unmut der Bevölkerung, immer weniger Menschen vertrauen der Politik und der Grundidee der EU. Wenn Risse in der Demokratie entstehen, verhält es sich ähnlich wie mit der Luft an der Spitze des IWF. Wenn was passiert, gibt es auch hier keine Pille danach und es besteht außerdem ein weiteres Risiko: Reißt die Demokratie tatsächlich weiterhin ein, dann entsteht ein Loch beim zwischenmenschlichen und vor allem dem interkulturellen Verkehr. Durch dieses Loch gelangen Krankheitserreger in das System. Oft werden sie verharmlost, nicht ernst genommen und mit abstrakten Namen versehen. Ein paar höchst ansteckende Beispiele: Le Pen wird vor allem bei Französisch übertragen. Berlusconi befällt eine ungeschützte Demokratie bei Italienisch, diese Form ist sehr selten, aber äußerst hartnäckig. Bei der Sexualpraktik Österreichisch(Licht aus), die seit 1945 als demokratiepolitisch fast unbedenklich gilt, wird nach dem hartnäckigen Haider-Virus, zunehmend Strachtitis H und C übertragen.
Hilfe
Das Vertrauen in die Erregte Union hängt also maßgeblich von dem Funktionieren des Rettungsschirms für Sexualpraktiken ab. Griechisch und Spanisch müssen erfolgreich gerettet werden. Alles andere wäre ein fatales Signal an die EU-Bürger. Also Kinder merken: Immer ganz genau hinschauen. Luft in der Spitze und Risse sind immer gefährlich, darüber muss man sprechen dürfen, bevor es zu spät ist.
last time modified: Nov. 16, 2011, 11:33 p.m.

Comments