Dismiss First time on Newsgrape

Newsgrape connects readers and writers. It serves more perspectives on current topics and presents your articles to a larger audience.

Title Image Of „Hauptsache sie Reden!“ Bullshit | Teil 2: Erklärung und WeTab

„Hauptsache sie Reden!“ Bullshit | Teil 2: Erklärung und WeTab

Wir begraben eine Lüge, hier erfährt ihr, wieso.

Hier geht's zu Teil 1

„Hauptsache sie Reden!“

Nicht nur, dass dieser Satz über 60 Jahre alt ist, er ist schlichtweg nicht wahr. Was für Verona Feldbusch funktioniert, klappt nicht für BP.

Warum? Weil ein Produkt kein Mensch ist.

Unterschied von Mensch und Konzern

Viele Idioten schaffen es zu einigen "Minutes of Fame", weil sie sich für unsere Unterhaltung prostituieren, sinnlose Provokationen von sich geben oder sich für tiefe Einblicke in ihre simplen Gehirne öffnen.

Einige von ihnen leben sogar ganz gut von dieser Popularität, man nehme nur einige Stars aus dem Trash-TV, die durch dummes Verhalten aus sich selbst eine Eigenmarke machen. Warum dies nur mit Menschen funktioniert?

Weil wir Menschen nicht fahren, essen, anziehen oder schlichtweg vertrauen müssen!

Wir sehen sie uns aus der Entfernung an und sind fasziniert vom menschlichen Abgrund und glücklich, dass uns das Schicksal selbst doch ein wenig bevorzugter behandelt hat. Aber so umfangreich kann man diese Personen auch wieder nicht für Marken verwenden. Sie machen sich eigentlich nur gut 

a) als Maskottchen für Marken, deren Zielgruppe unterhalb der vorgestellten Persönlichkeit liegt.

b) ... - falls jemanden Etwas einfällt, ich werde es nachtragen.

Konsequenzen für Konzerne im Zeitalter des Internets

Die wichtigste Ressource für eine Firma ist Vertrauen. Heute spielt sich das nicht mehr nur auf Plakatwänden und durch Hörensagen in der Kneipe ab, sondern landet bei jedem Freund und Bekannten in der größten Mundpropaganda-Zentrale der Welt: Dem Internet.

Hat ein Konzern mal dieses Vertrauen verloren, ist es oft sehr schwer nur mehr Möglich, selbiges wieder herzustellen.

WeTab - http://wetab.mobi/

Ein Tablet aus deutscher Fabrikation, beging publicitytechnischen Suizid, jedoch nicht durch irgendeine halbprofessionelle Werbeagentur, nein, der eigene Konzernchef übte sich an der Königsklasse, der Kundenrezension von Amazon, quasi an einer Operation am offenen Herzen, nur, in seinem Fall, unter starkem Alkoholeinfluss.

"Getarnt" als ein Mann namens Peter Glaser schrieb er eine längere Kundenrezension, in der er das WeTab für seine "schnelle Reaktionszeit" und anderen Kram in die höhe lobte.

Rezensionen auf Amazon können unter Pseudonymen geschrieben werden, um nervige Verkäufer fernzuhalten, etc. Dabei sollte man jedoch "Verlinkung zum eigenen Profil" deaktivieren, wenn man sich schon in so gefährliches Gewässer vorwagt.

Nun, Helmut Hoffer von Ankershoffen, hatte dies vergessen. So auch seine Freundin, Claudia Kaden, aka Sandra Hoffer von Ankershoffen.

Die darauffolgenden Berichte führten zu einem Medienskandal, wie er im Buche steht. Konsequenz war der Rücktritt des Konzernchefs, Gesichtsverlust für die Marke, Welpenbonus-Verlust gegenüber den Tech-Magazinen und summa summarum zum bis heute anhaltenden Fail der Marke.

Beim nächsten Mal: Weitere Fallbeispiele

Abonniert mich :)


last time modified: July 28, 2011, 9:12 a.m.

Comments