Nichts kann so viel in Aufruhr versetzen wie eine Rose mit unzähligen Dornen!
Wagen Sie einen Rückblick auf die Aktionen gegen Rosenkranz, um am Sonntag auch wirklich die RICHTIGE ENTSCHEIDUNG zu treffen!
- Lifestyle
- 23/04/2010
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Es ist nicht schwer zu erraten, bei der zurzeit tadelnswertesten Persönlichkeit Österreichs handelt es sich ohne Zweifel um die Politikerin Barbara Rosenkranz. Die ursprünglich aus Salzburg stammende Landesrätin für Baurecht und Tierschutz, machte sich in den letzten Monaten mit ihrem Wunsch, doch in die Hofburg einziehen zu dürfen, nicht gerade Freunde und allen anderen auch keine Freude. Mehr als ihr Wille, waren es allerdings die zahlreichen Verleugnungen der nationalsozialistischen Vergangenheit Österreichs, dessen Volk sich immerhin seit Jahren mit der Aufarbeitung dieses grauenvollen Massakers beschäftigt, die die Masse dazu verleitete an die Barrikaden zu gehen. Hier noch einmal ein Rückblick, nicht um Ihre Wahl am Sonntag zu beeinflussen, sondern ihre „richtige" Entscheidung zu bekräftigen!
Angefangen hat alles mit dem Gefühl der Empörung, welches tausende von Österreichern und Österreicherinnen fühlten, jedoch als Einzelner nicht auszudrücken vermochten. Kanalisiert durch den Zusammenschluss mehrerer Individuen, die durch einen gemeinsamen Affekt, in diesem Fall Zorn, miteinander verbunden sind, entstanden hingegen dabei die kreativsten Aufstände, sowohl in der realen, als auch in der virtuellen Welt. In Letzteren vereinigten sich unter anderem Facebook - User zu Gruppen mit provokativen Bezeichnungen wie „Kann dieser Toast mehr Freunde haben als Barbara Rosenkranz?" oder "Kann dieser Bärenjude mehr Fans haben als Barbara Rosenkranz Wähler?" und klar gestrickten Statements wie „Gegen Barbara Rosenkranz als Bundespräsidentin", um nur einige zu nennen.
Selbstverständlich blieb die Aufruhr gegen Rassismus nicht im Netz hängen, sondern bahnte sich ihren Weg durch die Straßen österreichischer Städte, in deren Hauptstadt sie unter anderem ein Feuer entflammte. Mit dem Lichtermeer am Ballhausplatz setzten mehr als 3000 Menschen ein Zeichen gegen die Präsidentschaftskandidatin der FPÖ und deren rechtspopulistische Haltung. Was in der Nacht Wien in Aufruhr versetzte, nahm am Tag zweifelsohne kein Ende und wurde noch hinzu mit Steinen begründet, mit deren Hilfe Blätter mit Namen der Nazi - Opfer beschwert wurden. "A Letter To The Stars" nannte sich die Aktion, die „Geschichtestunde" für Barbara gedacht, auch als Mahnung gegen Fremdenfeindlichkeit, Vorurteile und Hetze dienen sollte.
Für eine weitere Sanktion sorgte die Aktion „Frauen gegen Rosenkranz", ausgehend von der Zeitschrift Madonna, indem sich ebenso die Beautygesellschaft von der nicht gerade geschmackvollen „Dame" abwendete und mittels visueller Unterschriftensammlung um Unterstützung warb.
Eine andere Möglichkeit fanden indessen charakterstarke Persönlichkeiten in der individuellen Sanktionierung, indem sie in der Heimatstadt die Leitsätze auf den Plakaten der Kandidatin veränderten und aus „Ohne Mut keine Werte" mittels eines einfachen Punktes zwischen ,,Mut" und ,,keine Werte" die Grundeinstellung der Partei zum Vorschein holten, oder mittels weißer Spraydosen lediglich die Wörter „Ohne Werte" stehen ließen.
Mag es zu solchen Zusammenschließungen oder originellen Rebellierungen jetzt vielleicht ein wenig zu spät sein, jedoch können Sie am Sonntag die größte aller Sanktionen ziehen, indem Sie die richtige Entscheidung treffen, und ja genau, sie nicht.... Ach sie werden schon wissen!
last time modified: July 14, 2011, 8:30 p.m.

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