Hackerangriff auf Gameware - 100.000 Kundendaten gestohlen
In der Nacht auf Mittwoch hat ein Hacker die Tiroler Spiele-Softwarehändler Gameware angegriffen und laut Angaben des Unternehmens rund 100.000 Kundendaten gestohlen. Zum Glück für die Kunden haben sich angeblich keine Kreditkarteninformationen darunter befunden.
Der Webserver von Gameware war mehrere Stunden den Attacken des Täters ausgesetzt. Der Angriff erfolgte über den Anschluss eines südosteuropäischen Providers. Obwohl sich der Hacker alle Mühe gegeben hat seine Tat zu verschleiern konnten laut Gameware viele Beweise sichergestellt werden, die nun den Behörden übergeben wurden. Das Bundeskriminalamt wurde nun eingeschaltet.
Ein Team von Sicherheitsexperten hat im Auftrag von Gameware nun die entstandenen Lücken im System geschlossen und die Server weiter abgesichert. "Es wurden zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen seitens des Unternehmens ergriffen, um die Kunden möglichst schadlos zu halten.", so Gameware in einer Aussendung.
Die Kunden wurden bereits über die Attacke informiert und wurden ersucht ihre Zugangsdaten so schnell wie möglich zu ändern. Ihre Kreditkarteninformationen sind aufgrund einer komplexeren Verschlüsselungsmethode nicht betroffen gewesen. Außerdem wird allen Usern empfohlen ihre Passwörter auch auf anderen Portalen zu ändern, sofern sie doch dieselben verwenden.
Wer für den Hackangriff verantwortlich ist, ist noch unbekannt. Auch wenn die meisten Hackerattacken der letzten Zeit von Anonymous verübt wurden, scheint es unwahrscheinlich, dass die Hacker-Bewegung diesmal die Finger im Spiel hat.
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