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Skurrilitäten der Woche

Der etwas andere Nachrichtenüberblick

Innenpolitik, Börsenkurse, Naturkatastrophen, das alles sind zweifelsohne wichtige Themen, die für ein gutes Allgemeinwissen unerlässlich sind. Doch wann haben Nachrichten zuletzt Spaß gemacht? Critics leistet hiermit Abhilfe und präsentiert die skurrilsten, unnötigsten und absurdesten Neuigkeiten und Schlagzeilen der letzten Tage!

Keine Beförderung für dicke Polizisten in Nepal

Die Polizei in Nepal will keine übergewichtigen Beamten mehr in ihren Reihen dulden. Die Beamten müssten abspecken, wenn sie sich Hoffnungen auf eine Beförderung machen wollten, sagte Polizeisprecher Bigyan Raj Sharma am Donnerstag in Kathmandu.

"Wer dick ist, sieht schlimm aus und wird natürlich negativ wahrgenommen. Niemand vertraut ihm", sagte Sharma. Mit jährlichen Tests soll nun überprüft werden, ob die Sicherheitskräfte der neuen Richtlinie folgen, fügte er hinzu. "Unser Beruf verlangt, dass wir jederzeit körperlich fit sind."

Jeder einzelne der 56.000 nepalesischen Polizisten soll jetzt einen persönlichen Diätplan mit dem angestrebten Body-Mass-Index (BMI) bekommen. Nach einem Yoga-Trainingslager mit dem bekannten indischen Guru Swami Ramdev sollen regelmäßig Yoga- und Fitness-Stunden auf dem Dienstplan stehen.

Die größten Probleme hätten momentan junge Kollegen mit Schreibtischjobs, sagte Sharma. "Manche Beamte hier in der Hauptstadt arbeiten 18 Stunden am Tag. Das ist nicht in Ordnung, sie brauchen Zeit für körperliche Ertüchtigung."


Gesetz in Frankreich verbietet Frauen, Hosen zu tragen

Ein nach wie vor gültiges Gesetz von 1801 wurde jetzt wieder ausgegraben: In der Amtssprache der Französischen Revolution datiert es vom „26 Brumaire an IX", wobei mit dem Nebelmonat der November gemeint war und das neunte Jahr des revolutionären Kalenders demnach 1801 entsprach. So veraltet wie das Datum ist auch der Inhalt: „Jedwede Frau, die sich wie ein Mann zu kleiden wünscht, ist gehalten, sich bei der Polizeipräfektur zu melden und eine Bewilligung zu beantragen, die nur aufgrund eines Zertifikats eines Beamten der Gesundheitsdienste ausgestellt werden kann."

Damals wollte man verhindern, dass revolutionäre „Amazonen" als Männer verkleidet mit in den Krieg zogen. Napoleon ging, sein Gesetz blieb. So musste etwa die Schriftstellerin George Sand einen Antrag stellen, damit sie Hosen tragen durfte. Das Gesetz wurde sogar zwei Mal leicht revidiert, da 1892 und 1909 die Hosen ausnahmsweise für tolerierbar erklärt wurden, wenn die Frau Fahrrad fahren oder ein Pferd am Zügel führen musste.

US-Flugpassagier hielt sich für Alien

Ein Linienflug in den USA musste umgeleitet werden, weil sich ein Passagier für einen Außerirdischen hielt, gegen die Tür des Cockpits schlug und dort eindringen wollte. Mit Hilfe anderer Passagiere konnte er jedoch überwältigt werden, teilte die Polizei mit.

Das Flugzeug der SkyWest Airlines, die sich auf dem Weg von Helena/Montana nach Salt Lake City befand, wurde nach Idaho Falls umgeleitet. Dem 32-Jährigen droht eine Anklage, unter anderem wegen Körperverletzung.

Auto durchbricht Parkhauswand in 20 Meter Höhe

Unglaubliches Glück im Unglück hatte der 67-jährige Ralph Hudson in Tulsa/Oklahoma. Im siebenten Stock des Bank-of-America-Parkhauses durchbrach der Mercedes des Pensionisten die Außenmauer. Der Wagen kam gerade noch rechtzeitig zum Stehen, die Rückseite des Fahrzeugs ragte in etwa 20 Metern Höhe aus dem Gebäude. 

Der Mann wollte rückwärts in eine Parklücke fahren. Er gab zu Protokoll, dass sein Fuß irgendwie zwischen Brems- und Gaspedal eingeklemmt worden war.

Hässliche Deutsche" stören Russen im Urlaub

Deutsche Touristen "bräunen ihre hässlichen Körper barbusig" in der Sonne und "grölen in Bars" - so lautet das wenig schmeichelhafte Urteil russischer Urlauber. Damit belegen die Deutschen in einer Umfrage des russischen Internetportals SuperJob.ru den ersten Platz bei den nervigsten Touristen.

Hinter den Deutschen (19 Prozent) landeten die Urlauber aus Russlands Nachbarland Ukraine mit elf Prozent auf dem zweiten Platz der Nervensägen, danach folgen die Briten (10 Prozent). Ihre eigenen Landsleute wählten die Russen mit neun Prozent auf Platz vier. Die Mitbürger seien im Urlaub "unzivilisiert" und verfolgten dort hauptsächlich das Ziel, "sich möglichst stark zu besaufen".

last time modified: July 14, 2011, 4:30 p.m.

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