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Skurrilitäten der Woche

Der etwas andere Nachrichtenüberblick

Innenpolitik, Börsenkurse, Naturkatastrophen, das alles sind zweifelsohne wichtige Themen, die für ein gutes Allgemeinwissen unerlässlich sind. Doch wann haben Nachrichten zuletzt Spaß gemacht? Critics leistet hiermit Abhilfe und präsentiert die skurrilsten, unnötigsten und absurdesten Neuigkeiten und Schlagzeilen der letzten Tage!

Brasilianischer Minister empfiehlt fünfmal Sex pro Woche

Mindestens fünfmal die Woche Sex, empfiehlt Brasiliens Gesundheitsminister José Gomes Temporao. Wieso? Als eine wirksame Maßnahme gegen Bluthochdruck. "Nein, ich scherze nicht. Im Ernst:  Regelmäßige physische Aktivität heißt auch Sex, sicherer Sex, versteht sich", so der Minister. "Sex hilft. Die Leute müssen sich bewegen".

Während der Vorstellung einer landesweiten Kampagne gegen Bluthochdruck in der Hauptstadt Brasília, sei der Minister mehrmals auf das Thema eingegangen. Dabei habe er gescherzt, dass Sex fünfmal am Tag auch möglich sei. Ratsam sei aber zumindest fünfmal die Woche.

Temporao zeigte sich indessen sehr besorgt über die Essgewohnheiten und die mangelnde Bewegung, vor allem auch bei den jungen Bürgern. "Heute in 20 Jahren wird ein gigantischer Prozentsatz der brasilianischen Bevölkerung chronisch krank sein, Bluthochdruck, Diabetes und hohe Cholesterin-Werte haben." Nach seinen Angaben leiden bereits heute 24,4 Prozent der Brasilianer und Bluthochdruck.

 

OÖ: Ehemann auf Autobahn ausgesetzt

Eine deutsche PKW-Lenkerin hat am Sonntag ihren betrunkenen Ehemann nach einem Streit auf einem Parkplatz der Westautobahn (A1) bei Seewalchen (Bezirk Vöcklabruck) ausgesetzt. Er soll sie bedrängt und ihr ins Lenkrad gegriffen haben.

Nachdem sie ihren Mann aus dem Auto verbannt hatte, setzte die deutsche Frau die Fahrt in die Slowakei mit Kind und Hund fort. Später legte sie auf einem Parkplatz eine Pause ein und erzählte anderen Autofahrern von dem Streit und seinen Folgen. Diese verständigten daraufhin die Polizei. Diese machte sich auf die Suche nach dem Ehemann und fand ihn letztendlich schlafend auf einer Autobahnböschung.

Sie brachten ihn zu seiner Familie zurück und rieten ihm, "nett" zu seiner Frau zu sein. Doch diese hatte genug von ihm. Auch der Vorschlag, dass der Hund im Auto vorne Platz nehmen soll und der Mann hinten, half nichts. Am Ende gab ihm die Frau 150 Euro für die Heimreise und fuhr einfach weiter. Die Polizisten chauffierten den Deutschen zum nächsten Bahnhof.

 

 Heißer Sommer-Job: 5000 Euro für "Sonnencremer"

Ein französischer Badeort an der Atlantikküste bietet einen ungewöhnlichen Sommerjob: Interessierte können sich als offizielle "Sonnencremer" bewerben. Sie sollen sonnenbrandgefährdeten Touristen anbieten, Schutzcreme aufzutragen.

Gesucht sind Kandidaten, die das Strandleben mögen und leicht mit Menschen in Kontakt kommen. Es sind zwei Stellen für je eine Frau und einen Mann zu vergeben.

Der Posten ist auf sechs Wochen befristet und wird pauschal mit ganzen 5000 Euro vergütet. Englisch- und Deutschkenntnisse sind ebenfalls erwünscht, heißt es auf der Website des Ortes Les Sables d'Olonne.

Bewerbungen an: lejobdelete.com/meilleur-job.aspx

 

83-jährige Autofahrerin biss Polizisten

Bei einer Verkehrskontrolle ist eine 83-jährige Lenkerin am Mittwoch in Diemlach (Steiermark) rabiat geworden: Die Pensionistin schlug und biss laut Berichterstattung des ORF zwei Polizeibeamte, die die 83-Jährige friedlich am Passieren hindern wollten, da sie ohne ihren Führerschein unterwegs war.

 Dieser war ihr bereits wegen eines anderen Verkehrsdelikts entzogen worden. Die Polizisten wollten der Frau die Fahrzeugschlüssel abnehmen. Daraufhin biss und schlug die Frau die Beamten.
 
Die 83-Jährige wurde festgenommen. Nach der Einvernahme wurde sie wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt angezeigt.

Facebook sperrt Konto von "Osama bin Laden"

Facebook hat nach eigenen Angaben ein Benutzer-Konto unter dem Namen "Osama bin Laden" gesperrt. Das Unternehmen geht allerdings nicht davon aus, den Al Kaida-Chef persönlich als Mitglied zu haben. (Ach was?) Alle möglichen Leute versuchten, sich unter "berühmten oder berüchtigten Namen" registrieren zu lassen, teilte Facebook-Sprecher Andrew Noyes mit. Normalerweise würden diese mit Hilfe spezieller Techniken ausgefiltert, vor dem jetzt für Aufruhr sorgendem Konto habe es schon Dutzende Versuche gegeben, ein Konto unter Bin Ladens Namen zu eröffnen. Facebook versucht prinzipiell, Benutzer mit gefälschten oder erfundenen Namen von seinem Dienst zu entfernen. Laut Nutzungsbedingungen sollen sich Benutzer mit ihrem echten Namen anmelden.

Wie das US-Fernsehen berichtete, wurde Bin Ladens Facebook-Konto am 25. März eröffnet. Auf ihm wurden demnach Reden und Tonaufnahmen islamischer Extremisten veröffentlicht. Der Chef des Terrornetzes selbst wurde als "Prinz der Mujaheddin" bezeichnet, sein Domizil soll er demnach in den "Bergen der Welt" haben. Als sein Account geschlossen wurde, hatte der falsche Osama etwas mehr als 1000 Fans. Man darf davon ausgehen, dass diese Personen von US-Behörden genauer unter die Lupe genommen werden.

 

 

last time modified: July 15, 2011, 7:10 a.m.

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